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NEWSLETTER APRIL 2015

Liebe Leserinnen, liebe Leser, 

am 1. April ist das neue Marktanreizprogramm in Kraft getreten. Der Bund möchte die Energiewende im Wärmebereich vorantreiben und stellt mehr Fördergelder zur Verfügung als bisher. Außerdem will der Bund das Programm stärker für den gewerblichen Bereich öffnen. Und so können sich jetzt neben Haus- und Wohnungseigentümern auch Unternehmen und Kommunen über eine bessere Förderung freuen, wenn Sie bei der Sanierung von Heiz- und Kühlanlagen auf Erneuerbare Energien setzen. Mit bis zu 50.000 EUR Tilgungszuschuss unterstützt die KfW den Bau großer Wärmepumpenanlagen in Gewerbebauten. Im Bereich der Wohnanlagen fördert die BAFA die Installation von Wärmepumpensystemen mit Investitionszuschüssen von bis zu 15.000 EUR. Damit sinkt die Investitionshürde und der Weg zu einer betriebskostensparenden effizienten Energieanlage wird erleichtert. 

Und noch eine spannende Nachricht bringt der Newsletter: In diesen Tagen ist Baustart für eine der größten Geothermie-Anlagen Berlins und die bislang größte Anlage von Geo-En. Die 900 kW-Anlage wird zukünftig ein gesamtes Wohnquartier in Berlin-Zehlendorf beheizen und kühlen. Informationen hierzu finden Sie in diesem Newsletter. 

Ich wünsche Ihnen schöne Frühlingstage und viel Spaß beim Lesen!


Dr. Nikolaus Meyer
CEO Geo-En Energy Technologies


Geo-En INNOVATIV

Baustart für die größte Geo-En Anlage in Berlin-Zehlendorf

In der Clayallee in Berlin-Zehlendorf entsteht derzeit ein neues Wohnquartier mit 135 Wohnungen und 21.000 m2 Wohnfläche. Beheizt und gekühlt wird das Quartier durch eine Geo-En Anlage, deren Basis GeoHybrid ist. Mit 90 Erdwärmesonden, 8 Wärmepumpen, 1,2 km Kaltnetz und einem Blockheizkraftwerk erzeugt GeoHybrid über 900 kW Leistung und ist damit die größte Anlage, die Geo-En bislang gebaut hat. Durch die Vernetzung der Verbraucher ist die Anlagenkapazität geringer als bei einer dezentralen Lösung. Eine weitere Besonderheit: Um die Nutzflächen der Anrainer zu schonen, wurden untertägige Heizstationen entwickelt, in denen die Wärmepumpen aufgestellt sind. Die Anlage wird voraussichtlich Ende des Jahres in Betrieb gehen. 

Mehr zu GeoHybrid




GeoHybrid anschaulich erklärt

Vom 10.-14. März präsentierten wir auf der ISH Frankfurt, der Weltleitmesse Erlebniswelt Bad, Gebäude-, Energie-, Klimatechnik und Erneuerbare Energien, unsere Anlage GeoHybrid erstmals als Modell. So konnten unsere Gäste nachvollziehen, wie die patentierte Geo-En Technologie funktioniert und welche technischen Module sie beinhaltet. Mit ihrer Kombination aus geothermischer Hochleistungsquelle, Wärmepumpe und Blockheizkraftwerk ist GeoHybrid extrem energieeffizient und leistungsstark. Besuchen Sie uns auf einer unserer nächsten Messen, um mehr über GeoHybrid zu erfahren. Unser nächster Messetermin ist die Intersolar Europe am 10.-12. Juni in München. 

Alle Termine erfahren Sie hier





Geo-En VERANSTALTUNGEN

Planer- und Anwenderforum in Dresden in Kooperation mit der
Sächsischen Energieagentur

Am 19. Mai findet das erste Geo-En Anwenderforum in Dresden statt. Unter dem Titel „Heizen und Kühlen mit Geothermie: Lösungen für große Gebäude“ stellen wir Systemlösungen aus Geothermie, Kraft-Wärme-Kopplung und Photovoltaik vor und diskutieren Chancen und Wirtschaftlichkeit innovativer Anlagen für Industrie und Wohnquartiere. Veranstaltet wird das Anwenderforum in Zusammenarbeit mit der Sächsischen Energieagentur Saena GmbH.

Wir freuen uns, Sie in Dresden begrüßen zu können!

Weitere Informationen finden Sie hier.







AUS WIRTSCHAFT UND POLITIK

Neues Marktanreizprogramm – Förderung für Unternehmen und Kommunen

Am 1. April trat das überarbeitete Marktanreizprogramm (MAP) in Kraft. Mit ihm will das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) Haus- und Wohnungseigentümer, aber auch Unternehmen und Kommunen motivieren, beim Heizen auf die Kraft aus Sonne, Biomasse und Erdwärme zu setzen. Wenn Sie Ihre private, betriebliche oder kommunale Heizanlage sanieren wollen, können Sie u. a. für folgende Maßnahmen eine Förderung erhalten: für den Ausbau und die Entsorgung des alten Öl- bzw. Gastanks, für den Einbau einer Wärmepumpe, die Installation einer Solarkollektoranlage, den Bau einer Geothermie-Anlage, den Einbau von Niedertemperaturheizkörpern, den Einbau von Mess-, Steuer- und Regelungstechnik und viele weitere Maßnahmen, die zu mehr Energieeffizienz und Ressourcenschonung führen. 



Fördermöglichkeiten im Detail: 

Für Wärmepumpen bis 100 kW vergibt die BAFA einen Investitionszuschuss von bis zu 100 EUR je Kilowatt der Nennwärmeleistung. Dazu kommt ein Zuschuss von bis zu 50% für weitere förderfähige Investitionskosten. Besonders gefördert werden Wärmepumpen mit hohen Jahresarbeitszahlen und verbesserter Systemeffizienz. Außerdem vergibt die BAFA einen Bonus für Lastmanagementfähigkeit, einen Kombinationsbonus sowie einen Optimierungsbonus. Ein Zuschuss von bis zu 1.200 EUR kann gewährt werden für Anlagen (Hard- inklusive Software) zur Visualisierung des Ertrags Erneuerbarer Energien.

Für die Errichtung und Erweiterung von großen effizienten Wärmepumpen mit mehr als 100 kW Wärmeleistung bietet die KfW einen Tilgungszuschuss von bis zu 80 EUR pro kW Wärmeleistung und höchstens 50.000 EUR pro Einzelanlage an. Auch Sonden, die im Zusammenhang mit diesen Wärmepumpen installiert werden und deren Bohrtiefe weniger als 400 m beträgt, werden gefördert. 

Der Gesetzgeber formuliert Anforderungen an Effizienz, Innovationsgrad und Systemintegration, wie sie Geo-En  bei der Anlagenauslegung ohnehin leiten. Das Marktanreizprogramm ist daher eine interessante Möglichkeit, die Amortisationszeit einer Geo-En Anlage zu verkürzen und Finanzierungsbeiträge zu erhalten. 

Zur Information des BMWi






EZB-Neubau mit Geothermie-Anlage

Am 18. März wurde der Neubau der Europäischen Zentralbank in Frankfurt am Main offiziell eröffnet. Beheizt und gekühlt wird das Gebäude mit oberflächennaher Geothermie:  geothermische Leitungsschleifen wurden in die Pfahlgründungen eingearbeitet, die etwa 30 Meter hinabgehen. Diese Leitungsschleifen können an den Wasserkreislauf und die Wärmepumpen im Heizzentrum angeschlossen werden, um im Winter Wärme bzw. im Sommer Kühlung aus dem Boden zu ziehen. Mit der integrierten Erdwärmeanlage und stark isolierten Glasfassaden soll das neue Gebäude 30 % energieeffizienter sein, als es die Energieeinsparverordnung von 2007 verlangt.

Zum Energiekonzept der EZB






Zusammenschluss zum Bundesverband Geothermie erfolgt

Die deutsche Geothermie-Branche findet sich zu einem großen Bundesverband zusammen. Die Mitglieder des Wirtschaftsforum Geothermie e.V. (WFG) und des Bundesverbandes Geothermie e.V. (BVG) haben am 5. März 2015 beschlossen, einen gemeinsamen Verband zu bilden. Auf der GeoTHERM – expo & congress 2015 stimmten sie jeweils geschlossen für einen Zusammenschluss. Dr. Erwin Knapek, Vorsitzender des Wirtschaftsforums Geothermie, kündigte an, dass sich das Forum Ende 2015 auflösen und die Mitglieder zum BVG überwechseln werden.

Zur Pressemitteilung des BVG






 

TERMINE

19.-24. April 2015 in Australien - Neuseeland
World Geothermal Congress 2015
veranstaltet von der International Geothermal Association (IGA) und der Australian Geothermal Energy Group (AGEG)



5. Mai 2015 in Augsburg
Erfahrungsaustausch Kommunale Wärmeprojekte

veranstaltet von Gaßner, Groth, Siederer & Coll


19. Mai in Dresden
Geo-En Planer- und Anwenderforum
veranstaltet vom Geo-En und der Sächsischen Energieagentur
Saena GmbH



21. Mai 2015 in St. Gallen
4. Internationaler Geothermie-Kongress
veranstaltet vom Energie-Tage St. Gallen


10. - 12. Juni 2015 in München
Intersolar Europe
Geo-En befindet sich in Halle A3, Stand 172


12. Juni 2015 in Freiburg
geoENERGIE-Tag
veranstaltet von geoENERGIE Konzept GmbH







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Geo-En Energy Technologies GmbH
Tobias Viernickel
Hauptstraße 65
12159 Berlin
Deutschland

+49 30 859.946.946
nl@geo-en.de