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NEWSLETTER OKTOBER 2015

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Berlin soll klimaneutral werden, und das bis zum Jahr 2050. Das heißt: Berlin darf nur so viel Treibhausgase emittieren, dass das Weltklima unterhalb der gefährlichen Schwelle einer Erwärmung von zwei Grad gehalten werden kann. Bei einer für 2050 prognostizierten Weltbevölkerung von 9 Milliarden Menschen, von denen jeder 2 Tonnen CO2-Äquivalente erzeugen darf, wären das für Berlin rund 4,4 Mio. Tonnen – eine Reduktion um 85 % gegenüber dem Basisjahr 1990. Eine große Aufgabe.

Geothermie kann hier helfen. Sie ist klimafreundlich, effizient und bestens geeignet für das Heizen und Kühlen von großen Gebäuden – auch mitten in der City. Und mit Hilfe geothermischer Anlagen kann das besonders in Städten oft erwärmte und belastete Grundwasser saniert werden. Wie das geht, lesen Sie im aktuellen Positionspapier des Bundesverbands Geothermie und des Bundesverbands Wärmepumpe (BWP). Geo-En unterstützt die Initiative der beiden Verbände, die sich dafür stark machen, dass Geothermie eine wichtige Rolle im zukünftigen Berliner Energiesystem spielt. Lesen Sie dazu die Meldung in unserer Rubrik „Aus Wirtschaft und Politik“.

Weitere Informationen zu Veranstaltungen und Projekten finden Sie in diesem Newsletter. Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen!


Dr. Nikolaus Meyer
CEO Geo-En Energy Technologies


Geo-En PROJEKTE

Heizen und Kühlen mit der Integralsonde: Langlebigkeit durch Qualitätssicherung

Im Berliner Grunewald entsteht derzeit eine Wohn- und Gewerbevilla mit ca. 1550 m2 Nutzfläche. Beheizt und gekühlt wird das repräsentative Gebäude, das einen KfW70-Standard erreicht, durch eine Wärmepumpenanlage sowie einen Gas-Spitzenlastkessel mit einer Gesamtheizleistung von 60 kW. Geo-En ist bei diesem Vorhaben für den Bau der Erdenergiequelle verantwortlich, einer Integralsonde, die 74 m in die Tiefe führt.  

Bei dem Bau der Integralsonde legen wir besonderen Wert auf die Qualitätssicherung. Nach mehr als zehn Jahren Erfahrung mit dem Bau von Integralsonden sind alle Sonderkomponenten und Arbeitsabläufe präzise definiert und optimiert. Unsere hauseigenen Geologen begleiten den Ausbau, unsere Ingenieure und Techniker kümmern sich um eine ideale Brunnenentwicklung. Mehrere Tage setzen wir ein, um den Brunnen auf den Dauerbetrieb vorzubereiten und ideal zu entwickeln. Mit Spezialwerkzeug und unter hohem Druck entsanden wir den Brunnen, bis er ausschließlich klares Wasser liefert und im Dauerbetrieb stabil betrieben werden kann. Das Grundwasser fließt jetzt ungehemmt zu und ab und ist bereit für die thermische Nutzung. Bei der abschließenden Inspektion mit der Unterwasserbrunnenkamera in 50 m Tiefe sind durch die Filterschlitze die dahinter geschütteten Glaskugeln gut erkennbar (siehe Foto). Sie bilden die innere Schicht zur Ankopplung an das umgebende Gestein. Aufgrund ihrer Form und glatten Oberfläche garantieren die Glaskugeln optimale Strömungsverhältnisse und somit einen dauerhaften und störungsfreien Betrieb der Integralsonde. 

Weitere Informationen zur Geo-En Integralsonde finden Sie hier.





Geo-En VERANSTALTUNGEN

Einladung zum Planer- und Anwenderforum am 17.11.2015 in Hamburg

Unter dem Titel „Heizen und Kühlen von großen Gebäuden – mit Geothermie die EnEV 2016 erfüllen“ veranstaltet Geo-En am 17.11. von 10 –13 Uhr ein Planer- und Anwenderforum in Hamburg. Das Forum richtet sich an Planer, Projektentwickler, Bauherrn und Energieberater. Neben Fachvorträgen zur Technik informiert Sie Dr. Nikolaus Meyer darüber, welche Trends derzeit im Wärmemarkt zu beobachten sind, wie Sie mit Geothermie die EnEV 2016 meistern und wie sich Geothermie zur Kühlung großer Bürobauten und Quartiere einsetzen lässt und rechnet.  

Übrigens: Das Anwenderforum wird mit drei Unterrichtseinheiten für die Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes angerechnet. Sie erhalten den entsprechenden Fortbildungscode direkt auf der Veranstaltung.

Das nächste Anwenderforum findet am 1.12. in Erfurt statt.
Wir freuen uns auf Sie!


Programm und Anmeldung







Geo-En auf dem Geothermiekongress 2015 in Essen

„Erdwärme, Wärmepumpe und BHKW – eine Symbiose“ – so heißt der Vortrag, den Dr. Nikolaus Meyer in dem Fachforum „Oberflächennahe Geothermie“ auf dem Geothermiekongress 2015 in Essen hält. Vorgestellt wird das multivalente Heiz- und Kühlsystem GeoHybrid, das wir kontinuierlich optimieren und weiter entwickeln. Wärmepumpe und Blockheizkraftwerk decken gemeinsam 90% der Heizlast, ein Gas- Brennwertkessel kann bei hoher Spitzenlast während der kältesten Tage im Jahr zugeschaltet werden. Das System ist so leistungsfähig und flexibel, dass auch anspruchsvolle Bedarfsprofile erfüllt werden.  Anhand von Praxisbeispielen erläutert Dr. Meyer, wie die Kombination aus Kraft-Wärmekopplung und Geothermie nicht nur ein hohes Energieeffizienzniveau erlaubt, sondern auch die Investitions- und Betriebskosten des Systems minimiert.
Der Vortrag findet am 3.11. um 10.20 Uhr in Hörsaal B im Haus der Technik statt.

Zum Programmheft des Geothermiekongresses 







AUS WIRTSCHAFT UND POLITIK

Mit Geothermie die Grundwasserqualität verbessern

Wärmepumpen können die Effizienz beim Heizen und Kühlen steigern und damit CO2-Emissionen reduzieren, wie im Entwurf des Berliner Klimaschutzprogramms ermittelt wurde. In ihrem kürzlich vorgelegten Positionspapier bestätigen der Bundesverband Geothermie und der Bundesverband Wärmepumpe dieses Potenzial. Zugleich weisen die Verbände darauf hin, dass durch oberflächennahe Geothermie einer unerwünschten Grundwassererwärmung entgegengewirkt werden kann: Um ein Gebäude zu heizen, entziehen die Geothermieanlagen dem Grundwasser Wärme und leiten das abgekühlte Wasser in den Boden zurück, wo es wieder Wärmeenergie aufnimmt. Die Folge: Erdreich und Grundwasser werden im erwünschten Maß abgekühlt. Mit Hilfe von Grundwasser-Geothermieanlagen kann zudem die Qualität von verunreinigtem Grundwasser wieder hergestellt und gesichert werden. Dies wurde schon mehrfach in anderen Bundesländern praktiziert.

Das vollständige Positionspapier finden Sie hier.

Auch Forscher der Universität Kiel stellen fest, dass sich in vielen Gebieten Deutschlands grundwasserführende geologische Schichten für eine geothermische Nutzung oder Wärmespeicherung eignen – beispielsweise für die Speicherung von Überschussstrom aus Wind- oder Solarenergie. Sie weisen darauf hin, „ … dass verschiedene Aspekte, die bisher als Einschränkungen oder sogar Ausschlusskriterien für die Nutzung von grundwassererwärmenden Verfahren zur ressourcenschonenden und emissionsreduzierenden Energiegewinnung oder Speicherung gesehen werden, einer differenzierteren Betrachtung bedürfen.“ Die Wissenschaftler sehen hier noch erheblichen Forschungsbedarf.

Den vollständigen Artikel finden Sie hier.






EU-Energielabel für Heizungen: A+ und A++ für die Erneuerbaren

Seit Ende September können Verbraucher mit einem Blick erkennen, wie effizient eine neue Heizanlage ist. Möglich ist dies mit dem EU-Energielabel, das ab dem 1.1.2016 auch für alte Geräte gilt. Ein klarer Pluspunkt für die Erneuerbaren: Heizanlagen mit Solar- oder Geothermie, Biogas, Holz oder einer Wärmepumpe erreichen die Spitzenplätze A+ und A++ und hängen damit die fossilen Energieträger weit ab.

Zur Pressemitteilung des BEE





BEE-Prognose: stabile bis leicht steigende EEG-Umlage 2016

Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) erwartet für 2016 eine stabile oder leicht steigende EEG-Umlage in Höhe von ca. 6,2 bis 6,5 Cent. Der Mittelwert liegt bei 6,39 Cent. Steigende Strompreise für private Verbraucher wären indes nicht zu rechtfertigen. „Der Srompreis kann 2016 auch dann stabil bleiben, falls die EEG-Umlage leicht steigt“, sagt Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des BEE. „Die seit Jahren sinkenden Strompreise an der Börse halten die Preiswaage für die Haushaltskunden im Gleichgewicht“.

Zur Pressemitteilung des BEE





 

TERMINE

2.-4. November in Essen
Der Geothermiekongress 2015
veranstaltet vom Bundesverband Geothermie


10.-11. November in Kassel
Kongress „100% Erneuerbare-Energie-Regionen“
veranstaltet von deENet, Klima-Bündnis, BUND, AEE
und DGRV

16.-17. November in Berlin
Energieeffizienzkongress 2015
veranstaltet von der dena

17. November in Hamburg
Planer- und Anwenderforum Geothermie
veranstaltet von Geo-En Energy Technologies

30. November in Dresden
Sächsisches Fachsymposium Energie 2015
veranstaltet von der Sächsischen Energieagentur saena

1. Dezember in Erfurt
Planer- und Anwenderforum Geothermie
veranstaltet von Geo-En Energy Technologies

3.-4. Dezember in Berlin
13. Wärmepumpenforum
veranstaltet vom Bundesverband Wärmepumpe BWP






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Deutschland

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