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NEWSLETTER JANUAR/FEBRUAR 2016

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

das Jahr 2015 war ein gutes Jahr für die Energiewende – jedenfalls was den Strommarkt anbelangt. Denn erstmals waren die Erneuerbaren Energien wichtigste Quelle im deutschen Strommix. Mit einem Anteil von 27,3 Prozent verdrängten sie die Braunkohle von Platz 1. Gänzlich anders die Situation am Wärmemarkt: Hier stagniert der Ausbau der Erneuerbaren Energien seit Jahren bei rund 9 Prozent des Bruttowärmeverbrauchs. Experten sind sich einig: Damit die Wärmewende endlich an Fahrt gewinnt, braucht es nicht zuletzt Innovationen, die die Technologien für Erneuerbare Wärme weiter entwickeln und konkurrenzfähiger machen.

Gemeinsam mit der TU Berlin startet Geo-En jetzt ein Forschungsvorhaben, um die von Geo-En selbst entwickelte Integralsonde noch weiter zu verbessern. Im Rahmen des zweijährigen Projekts werden erstmals umfangreiche Felduntersuchungen sowie Laborversuche zu den Abläufen in einer geothermischen Grundwasserzirkulationsanlage durchgeführt werden. Ziel ist, den Prototyp einer neuen Geothermie-Quelle mit noch einmal deutlich verbesserter Wärmeentzugsleitung zu entwickeln – und das bei deutlich reduzierten Konstruktions- und Betriebskosten. Das Forschungsvorhaben wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) aus der Förderinitiative KMU-innovativ gefördert, mit dem das BMBF Spitzenforschung im deutschen Mittelstand unterstützt.

Ebenso innovativ ist unser kaltes Nahwärmenetz, das wir in diesem Jahr in Berlin Zehlendorf in Betrieb nehmen werden. Wir stellen das Projekt in diesem Newsletter vor.

Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen



Dr. Nikolaus Meyer
CEO Geo-En Energy Technologies




Geo-En PROJEKTE

Kaltes Nahwärmenetz: Ganzjährig optimales Wohnklima zu niedrigen Kosten

In Berlin-Zehlendorf wird derzeit ein innovatives Energiekonzept Realität. Die 22 Häuser des neuen Wohnquartiers mit 21.000 Quadratmetern Wohnfläche werden bald klimafreundlich und äußerst energieeffizient über ein kaltes Nahwärmenetz beheizt und gekühlt. Kern der Geo-En-Anlage ist ein 1,2 km langes kaltes Nahwärmenetz. Der große Vorteil: Es treten keine Leitungsverluste auf, denn die Temperatur im kalten Wärmenetz (Low-Ex) liegt bei nur zehn Grad. Aufwändige Rohrisolierungen sind deshalb überflüssig. Über ein Feld von Erdwärmesonden wird dem Netz Erdwärme und -kälte zugeführt.

Dezentral aufgestellte Wärmepumpen entziehen dem Netz Wärme und versorgen die Häuser im Winter mit Heizenergie. Im Sommer versorgt das kalte Netz die Gebäude hocheffizient mit Kälte zur passiven Raumkühlung. Geo-En hat bei dem Projekt untertägige Heizstationen entwickelt, in denen die Wärmepumpen aufgestellt sind. Frei- und Gartenflächen bleiben so frei von Energieanlagen.

Der Strom zum Betrieb Wärmepumpen stammt aus einem BHKW, das zudem die umgebenden Häuser mit Wärme versorgt. Das Konzept ist auf maximale Energieeffizienz und minimale Wärmegestehungskosten optimiert. Die gesamte Energieanlage hat erbringt 900 kW Heiz- und 420 kW Kühlleistung. Durch die Vernetzung der Verbraucher ist die Anlagenkapazität geringer als bei einer dezentralen Lösung.




Geo-En TERMINE

Forum Geothermie in Braunschweig am 22.2.2016

Unter dem Titel Heizen und Kühlen von großen Gebäuden: Mit Geothermie die EnEV 2016 erfüllen informiert das Geo-En-Planer- und Anwenderforum über Technik, Wirtschaftlichkeit und Anwendungen von Hybridanlagen in Büros und Quartieren.

Das Heizen und Kühlen mit oberflächennaher Geothermie hat sich auch bei großen Wohn- und Gewerbegebäuden bewährt. So ist sie gerade im Bereich der Gebäudeklimatisierung eine unschlagbar günstige und klimafreundliche Kältequelle. Neben Fachvorträgen zur Technik informiert Sie Dr. Nikolaus Meyer, CEO von Geo-En Energy Technologies darüber, welche Chancen in der Kombination der Geothermie mit BHKW und anderen Energieerzeugern liegen und wie sich die Anlagen rechnen. Das Forum zeigt Chancen auf, die Geothermie bei großen Gebäuden bietet, um Kosten zu senken und Komfort zu steigern.

Das Anwenderforum wird mit drei Unterrichtseinheiten für die Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes angerechnet. Sie erhalten den entsprechenden Fortbildungscode direkt auf der Veranstaltung.


Mehr Information und Anmeldung







Save the date

Weitere Planer- und Anwenderforen von Geo-En finden statt:

15.03.2016 in Kiel

14.04.2016 in Düsseldorf

24.05.2016 in Mannheim

23.06.2016 in München

Programm und Anmeldemöglichkeit in Kürze auf
www.geo-en.de







AUS WIRTSCHAFT UND POLITIK

Verschärfte Neubauanforderung der EnEV in Kraft

Seit Jahresbeginn sind die verschärften Anforderungen der Energieeinsparverordnung 2014 (EnEV) in Kraft getreten. Der erlaubte Jahres-Primärenergiebedarf für Neubauten ist damit um 25 Prozent abgesenkt worden. Zugleich wurden die Anforderungen an den Wärmeschutz um 20 Prozent angehoben.

Die jetzt wirksam gewordenen Verschärfungen der Neubauanforderungen waren bereits Bestandteil letzten Novelle der EnEV, die am 1. Mai 2014 in Kraft getreten ist.

Weitere Informationen www.bmub.bund.de/themen/klima-energie/energieeffizienz/klima-energieeffizienz-download/artikel/energieeinsparverordnung-enev/






Marktanreizprogramm verstärkt

Zum Jahresbeginn wurden die Zuschüsse nach dem Marktanreizprogramm für Erneuerbare Energien (MAP) angehoben. Hintergrund ist das zum 01. Januar 2016 vom Bundeswirtschaftsministerium gestartete Anreizprogramm Energieeffizienz (APEE), das bei Systemen, die Erneuerbare Energien nutzen, in das MAP integriert wurde.

Ziel des neuen Programms ist es, neue Innovations- und Investitionsimpulse für die Wärmewende zu setzen. Hierfür stehen im APEE insgesamt 165 Millionen Euro pro Jahr über 3 Jahre zur Verfügung. So profitieren Bauherren beim Bau einer hocheffizienten Erdsonden-Anlage nicht nur von den schon im letzten Jahr verbesserten Konditionen bei der Innovationsförderung im Rahmen des MAP. Zusätzlich erhalten sie einen Bonus von 20 Prozent des bisherigen Förderbetrags.

Mehr Informationen:

bmwi.de/DE/Themen/Energie/Energiewende-im-Gebaeudebereich/anreizprogramm-energieeffizienz.html

www.bafa.de/bafa/de/energie/erneuerbare_energien/waermepumpen/innovations_und_zusatzfoerderung/index.html







Effizienzlabel für Heizungen

Als weitere Neuerung zum Jahresbeginn werden - nach der Einführung des EU-Labels für Neuanlagen – jetzt auch Bestandsheizungen mit einem Effizienzlabel versehen. Durchschnittlich sind Wärmeerzeuger in Deutschland rund 17 Jahre alt. Viele alte Geräte aber sind ineffizient und damit unwirtschaftlich. Das neue Label soll hier das Bewusstsein schärfen. Seit dem 1. Januar 2016 werden zunächst schrittweise Heizungen gelabelt, die älter als 15 Jahre sind. Heizungsinstallateure, Schornsteinfeger sowie bestimmte Energieberater sind berechtigt die Etiketten anzubringen.

Mehr Informationen www.bmwi.de/DE/Presse/pressemitteilungen,did=737528.html







 

TERMINE

16.-18. Februar 2016 in Essen
E-World Essen
 

22. Februar 2016 in Braunschweig
Planer und Anwenderforum
von Geo-En
 

25.-26. Februar 2016 in Offenburg
GeoTHERM - expo & congress
 

04. und 5. März 2016 in Berlin
Workshop „Innovative Energiekonzepte für Wohngebäude, Gewerbe und Quartiere“
vom Aktionskreis Energie
 

15. März 2016 in Kiel
Planer und Anwenderforum
von Geo-En
 

11.-13. April in Berlin
Berliner Energietage 2016
 

14. April 2016 in Düsseldorf
Planer und Anwenderforum
von Geo-En
 
26. Mai 2016 in St. Gallen
5. Internationaler Geothermie-Kongress
www.geothermie-bodensee.ch/




­ab­­c
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Geo-En Energy Technologies GmbH
Dr. Nikolaus Meyer
Hauptstraße 65
12159 Berlin
Deutschland

+49 30 859.946.946
nl@geo-en.de