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NEWSLETTER OKTOBER 2017

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

Abwasser ist eine heute noch viel zu selten genutzte - quasi erneuerbare - Energiequelle, um Gebäude kostengünstig und umweltschonend mit Wärme zu versorgen. Der Vorteil dieser Umweltenergie: Auch im Winter liegt die Ausgangstemperatur bei über 15 Grad Celsius und ist damit sogar höher als bei oberflächennahen Geothermiesystemen. Dadurch sind Systeme mit Abwasserwärme besonders effizient.

Dennoch geht die im Abwasser enthaltene Energie heute meist noch ungenutzt verloren. Jetzt realisiert Geo-En ein Projekt mit Abwasserwärme für ein neues Quartier im Berliner Stadtteil Biesdorf.

Eine anregende Lektüre wünscht Ihnen Ihr



Geschäftsführer Tobias Viernickel
Geo-En Energy Technologies



Geo-En PROJEKTE

Abwasserwärme für neues Wohnquartier

Geo-En hat für das Wohnquartier „Grüne Aue Biesdorf“ ein nachhaltiges Energiekonzept entwickelt, das den CO2-Ausstoß minimiert. Die vom holländischen Stil inspirierte Gartenstadt mit 80 Reihen- und Doppelhäusern sowie 36 Eigentumswohnungen wird künftig mit Wärme aus Abwasser sowie von einem Blockheizkraftwerk versorgt werden. Mitte September wurde Richtfest für den ersten Bauabschnitt gefeiert. Mit dabei waren auch Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle und Christian Gräff, Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses von Berlin, die die künftigen Bewohnerinnen und Bewohner begrüßten.

Kern des Systems ist ein Nahwärmenetz. Es versorgt die Häuser über dezentrale Übergabestationen mit Wärme für Heizung und Trinkwarmwasser. Die Wärme stammt zum großen Teil aus Abwasser, die über einen Wärmetauscher nutzbar gemacht wird. Eine Wärmepumpe bringt sie auf das erforderliche Temperaturniveau. Den dafür nötigen Antriebsstrom erzeugt ein Blockheizkraftwerk vor Ort. Zusammen mit der Wärmepumpe deckt es außerdem die Grundlast der Wärmeversorgung im Quartier ab. Die Fertigstellung des Projektes ist für Sommer 2018 geplant.




Forschungsvorhaben zur Integralsonde

Um die Anwendungsbereiche für die von Geo-En entwickelte und patentierte Integralsonde zu erweitern, führt Geo-En seit Anfang 2016 ein Forschungsprojekt mit der Technischen Universität Berlin (TU Berlin) durch. Jetzt wurde das vom Bundesforschungsministerium geförderte Projekt verlängert.

Die TU Berlin und Geo-En arbeiten im Rahmen dieses Forschungsprojekts gemeinsam an der Entwicklung einer Integralsonde Typ II. Die Wissenschaftler sind aufgrund der ersten Zwischenergebnisse zuversichtlich, dass mit der Integralsonde II neue Einsatzbereiche für oberflächennahe Geothermie erschlossen werden können. Das Vorhaben wird im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung eingerichteten Programms „KMU-innovativ Ressourcen- und Energieeffizienz" im Schwerpunkt „Energieeffizienz / Klimaschutz" durchgeführt.

Informationen zum Forschungsvorhaben auf: www.integralsonde.de




Geo-En KARRIERE

Geo-En verstärkt das Team

Das Unternehmen Geo-En wächst: In den vergangenen Monaten haben fünf neue Mitarbeiter*innen das Team verstärkt.

Und wir wollen weiter wachsen. Aktuell suchen wir:
•    Projektingenieur für Konzeptentwicklung Energiesysteme (w/m)
•    Anlagenmechaniker / Monteur - Heizungs- und Klimatechnik (w/m)
•    Vorarbeiter o. Meister für Anlagenmechanik SHK (w/m)
•    Industriekaufmann/-frau Bereich Einkauf

Wir freuen uns auf Ihre vollständige Bewerbung an karriere@geo-en.de
Bei Rückfragen wenden Sie sich an Frau Grüner, Telefon +49 30 859.946.946

Aktuelle Stellenangebote finden Sie unter www.geo-en.de/karriere





AUS POLITIK UND WIRTSCHAFT

Ältester Heizkessel Berlins gesucht

Bis zum 20 Oktober sucht die GASAG in Kooperation mit Partnern aus der Heizungsbranche und den Berliner Schornsteinfegern den ältesten Heizkessel Berlins.

Als Hauptpreis winken neun effiziente Heizungsanlagen im Wert von jeweils 10.000 €, die unter den Teilnehmern verlost werden. Weitere Preise sind Sanierungsfahrpläne und Gutscheine für eine Gebäudethermografie.

www.gasag.de/heizkessel




Vereinheitlichtes Antragsverfahren im MAP ab 1.1.2018

Ab dem 1. Januar 2018 muss der Antrag auf eine MAP-Förderung einheitlich vor Beginn der Maßnahme gestellt werden. Das heißt: Der Antragsteller muss seinen Antrag bereits eingereicht haben, bevor er den Auftrag beispielsweise zur Errichtung einer Wärmepumpe erteilt. Planungsleistungen dürfen aber bereits vor Antragstellung beauftragt und erbracht werden. Für Förderfälle bis zum Jahresende gilt eine Übergangsfrist. Informationen hierzu unter 06196/908-2156 oder -2721 (Referat MAP beim Bafa).

www.bmwi.de/Redaktion




Berliner Klimaschutzrat nimmt Arbeit auf

Der Berliner Senat hat einen neuen Klimaschutzrat einberufen. Die Expert*innen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft sollen die Berliner Politik bei der Umsetzung der Klimaschutzziele beraten. Bis zum Jahr 2050 soll Berlin klimaneutral sein. Die CO2-Emissionen sollen dann um mindestens 85 Prozent unter denen von 1990 liegen. Konkrete Strategien für die Jahre 2017-2021 legt das Berliner Energie- und Klimaschutzprogramm 2030 fest, das am 20. Juni 2017 vom Senat beschlossen wurde.

www.berlin.de/sen/uvk



 

TERMINE

 

9. November 2017, Rostock
Geo-En Anwenderforum
www.geo-en.de/forum4



20.-21. November 2017, Berlin

dena-Kongress
www.dena-kongress.de/



23.-24. November 2017, Berlin
15. Forum Wärmepumpe
www.waermepumpe.de



1.-2. März 2018, Offenburg
Forum GeoTHERM
www.geotherm-offenburg.de/






­ab­­c
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Geo-En Energy Technologies GmbH
Tobias Viernickel
Hauptstraße 65
12159 Berlin
Deutschland

+49 30 859.946.946
nl@geo-en.de