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NEWSLETTER JANUAR/FEBRUAR 2018

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

Geo-En stellt hohe Ansprüche an seine Heiz- und Kühlanlagen: Sie müssen wirtschaftlich arbeiten, klimafreundlich und langlebig sein und genau an die Bedürfnisse Ihres Projektes angepasst. Um solche Anlagen optimal konfigurieren zu können, brauchen wir realitätsnahe Prognosen über das thermische und strömungstechnische Verhalten eines Gebäudes – zum Beispiel für unser neues Projekt, ein Büro- und Geschäftshaus in der Berliner Stresemannstraße. Bei der innovativen Verbindung aus Blockheizkraftwerk und Wärmepumpe wird der Strom für die Umweltenergienutzung dezentral und günstig erzeugt und so Wärme und Kälte zu niedrigen Betriebskosten bereitgestellt.

In diesem Newsletter finden Sie weitere Informationen zu diesem Projekt sowie zur Gebäudesimulation von Geo-En – und natürlich wie immer Veranstaltungen, Termine und News. 
Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen!

Ihr


Geschäftsführer Tobias Viernickel
Geo-En Energy Technologie
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Geo-En PROJEKTE

Neues Projekt: Möckernstraße/Stresemannstraße Berlin

Mit einem System aus einer Wärmepumpe, die an ein geothermisches Sondenfeld aus 32 Erdwärmesonden gekoppelt ist sowie einem BHKW, das zusätzlich die Grundlast der Heizung abdeckt, wird Geo-En einen Neubau in der Berliner Stresemannstraße mit Wärme und Kälte versorgen – innovativ und kostengünstig. Ein Gasbrennwertkessel stellt die Heiz-Spitzenlast für das 7-geschossige Büro- und Geschäftshaus bereit, das BHKW erzeugt den Strom für die Wärmepumpe. Überschüssige Strommengen werden in das öffentliche Netz eingespeist.

Zur Gebäudekühlung stellt die Geothermie-Anlage hocheffizient Kälte bereit. Das System ermöglicht sowohl die Passivkühlung wie auch die Aktivkühlung mit einer Leistung von 75 kW. Die Deckung der Kälte-Spitzenlasten erfolgt über eine Kompressionskälteanlage. Um Planungssicherheit für die passgenaue Konfiguration der Anlage zu gewinnen, führten wir eine computergestützte Gebäudesimulation durch.

Foto: Bohrung für das Sondenfeld
 
 

Geo-En Gebäudesimulation

Mit unserer computergestützten Gebäudesimulation können wir das thermische und energetische Verhalten eines Gebäudes präzise berechnen. So gewinnen wir die Grundlage, um die Energieanlage richtig zu dimensionieren und geplante konstruktive Maßnahmen bewerten zu können, die die Behaglichkeit in den einzelnen Bereichen eines Gebäudes steigern.

Im ersten Schritt erstellen wir aus den aktuellen Architektenplänen ein digitales dreidimensionales Gebäudemodell. Dieses Gebäudemodell bildet die thermodynamischen Prozesse innerhalb des Gebäudes im Zusammenspiel mit den dynamischen Umweltbedingungen ab. Die Sonneneinstrahlung auf die Gebäudeaußenflächen oder interne Lasten durch Warenverkehr oder Beleuchtung sind beispielsweise Größen, die Einfluss auf das Gebäude nehmen und sich im Laufe des Tages permanent verändern. Diese variablen Parameter werden im Modell präzise abgebildet. Dabei berücksichtigen wir auch die Speichereffekte des Gebäudes.

Im nächsten Schritt entwickeln wir mit dem Nutzer des Gebäudes Behaglichkeits- und Temperaturanforderungen für die einzelnen Räume oder Hallen. Mithilfe des Computermodells ermitteln wir, welcher Wärme- und Kältebedarf entsteht, um diese Anforderungen zu erfüllen. Auch können wir nun bestimmen, welche energetischen Auswirkungen alternative bauliche Konstruktionen im architektonischen Entwurf haben. Durch diese Art der Simulation können wir verschiedene Gebäude- oder Quartiersvarianten vergleichen und Empfehlungen ableiten, wie der Architekt die Gebäudeperformance – also die Energieeinsparung bei gleichzeitiger Sicherstellung des Komforts – steigern kann.

Für uns als Anlagenbauer ist die dynamische Simulation die Basis, um die Systemkomponenten des Energiegenerators und dessen Regelalgorithmen passgenau auszulegen und so die richtige Auslegung und einen optimalen Betrieb komplexer Systeme zu ermöglichen. Eine Gebäudesimulation verhindert Fehldimensionierungen und Regelungsverluste und spart daher weit mehr Geld als sie kostet.

Weitere Informationen zum Them
a: www.geo-en.de/gebaeudesimulation

 
 

Geo-En UNTERWEGS

Geo-En mit neuer Flotte

Seit einigen Tagen ist er unterwegs: der erste Transporter unserer neuen Flotte. Der Mercedes-Benz Vito mit unserem neu gestalteten Logo steuert derzeit unsere Baustellen in Berlin und Umgebung an und ist ein echter Hingucker. Wir freuen uns auf die nächsten Exemplare!

Der "Prototyp" ist fertig!
 

BAUTEC 2018

Besuchen Sie uns auf der bautec in Berlin vom 20. - 23. Februar 2018 auf dem Stand 204 (GASAG) in Halle 25. Am 21.02. um 16:00 Uhr referiert dort Dr. Alexander Meeder, Leiter Produktentwicklung von Geo-En, zum Thema: „Geothermie und hybride Heizungssysteme“. Schauen Sie mal vorbei.

Wir freuen uns auf Sie!


 

Geo-En KARRIERE

Geo-En verstärkt das Team

Geo-En sucht aktuell:
- Informatiker / Softwareentwickler / Programmierer (m/w)
- Anlagenmechaniker / Monteur - Heizungs- und Klimatechnik (w/m)
- Vorarbeiter o. Meister für Anlagenmechanik SHK (w/m)
- Projektingenieur (m/w) für Konzeptentwicklung Energiesysteme


Wir freuen uns auf Ihre vollständige Bewerbung an karriere@geo-en.de
Bei Rückfragen wenden Sie sich an Frau Grüner,
Telefon +49 30 859.946.946

Aktuelle Stellenangebote finden Sie unter www.geo-en.de/karriere

 

Geo-En PRESSE

Artikel: Einfluss der Integralsonde auf das Grundwasser

Wie wirken sich Grundwasserzirkulationsbrunnen (GWZ) auf das Grundwasser aus? Dieser Frage geht das BMBF-geförderte Forschungsvorhaben „Integralsonde“ unter Beteiligung von Geo-En nach. In Heft 88 von „Geothermische Energie“ berichten die Projektpartner über den Stand der Forschung im Projekt. Erste Ergebnisse deuten darauf hin, dass GWZ die Grundwasserqualität nicht beeinflussen und dass durch sie Standorte geothermisch genutzt werden können, bei denen dies zuvor nicht möglich schien.

Weitere Informationen zum Projekt:
www.integralsonde.de

 

AUS POLITIK UND WIRTSCHAFT

Absatz von Erdwärmepumpen steigt auf 11 %

Nachdem bereits 2016 ein Absatzrekord verzeichnet werden konnte, wuchs der Wärmepumpen-Markt auch im vergangenen Jahr deutlich. Zum ersten Mal konnte die Marke von 70.000 Geräten bei Heizungswärmepumpen durchbrochen werden. Insgesamt wurden rund 78.000 Geräte verkauft. Erdgekoppelte Systeme (inklusive Grundwasser-Wärmepumpen) legten mit 23.000 Geräten gegenüber dem Vorjahr um 11 % zu. Dies geht aus den kürzlich veröffentlichten Marktzahlen des Bundesverbandes Wärmepumpe hervor. Auch für 2018 rechnet der BWP mit stabilen Verkaufszahlen.

Pressemitteilung des BWP zu den Marktzahlen 2017:
www.waermepumpe.de/presse/

 
 

BDI erwartet steigenden Bedarf an Wärmepumpen

Wie kann Deutschland das 80-Prozent-Klimaziel bis 2050 erreichen? Dieser Frage ging der BDI in der von The Boston Consulting Group (BSG) und Prognos erstellten Studie „Klimapfade für Deutschland“ nach, die am 19.1. veröffentlicht wurde. Ein spannendes Ergebnis: Für den Gebäudesektor errechnete die Studie einen Bedarf von 11 bis 15 Millionen Wärmepumpen bis 2050. Bei einem 80-Prozent-Pfad steigt die Sanierungsrate im Gebäudesektor auf 1,7 % pro Jahr, bei einem 95-Prozent-Pfad sogar auf 1,9 %.

Zur BDI-Studie:
bdi.eu/themenfelder/energie-und-klima/klima2050/



 
 

Änderungen bei BAFA-Antragsverfahren

Ab dem 1. Januar 2018 ist die Förderung für Heizungen mit erneuerbaren Energien immer vor Maßnahmenbeginn bei der BAFA zu beantragen. Außerdem erfolgt die Antragstellung jetzt  ausschließlich über eine elektronische Eingabe-Maske auf der BAFA-Website. Die Basisförderung wird auf das zweistufige Verfahren umgestellt: Antragsteller erhalten nach Versenden ihrer Daten direkt eine elektronische Eingangsbestätigung, so dass sie sofort einen Auftrag vergeben können.

Ein Merkblatt zum Antragsverfahren 2018 finden Sie hier: www.bafa.de/



 
 

 

TERMINE

20. - 23.02.2018
BAUTEC 2018, Berlin
www.bautec.com
 


28.02.2018
PraxisForum Erdwärme 2018, Offenburg
www.waermepumpe.de/verband/veranstaltungen/ 


01. - 02.03.2018
GeoTHERM - expo & congress, Offenburg
www.geotherm-offenburg.de 


06. - 09.03.2018
SHK Essen, Essen
www.shkessen.de


23. - 27.04.2018
Geo-En auf der Hannover Messe 2018
w
ww.hannovermesse.de/



­ab­­c
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Schwedter Straße 9a
10119 Berlin
Deutschland

+49 30 859.946.946
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